MdL Herold: Zukunftsprogramm stärkt Geburtshilfe im ländlichen Raum

19.12.2017 | MdL Hans Herold

Ipsheim/München: Mit rund 30 Millionen Euro jährlich soll das neue Förderprogramm „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ des Bayerischen Gesundheitsministeriums Landkreise und Kommunen bei der Stärkung dieses Bereichs unterstützen. Das kann der hiesige Stimmkreisabgeordnete Hans Herold mitteilen. „Ich freue mich, dass der Freistaat insbesondere Kommunen im ländlichen Raum finanziell unterstützt, eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung in diesem Bereich aufrechtzuerhalten“, so Herold.

Das Förderprogramm umfasst zwei Säulen: Einmal werden die Kommunen bei der Sicherstellung der Hebammenhilfe unterstützt. Hierzu sollen Landkreise und kreisfreie Städte bereits im kommenden Jahr für jedes neugeborene Kind pauschal eine Förderung von 40 Euro erhalten, die sie für geeignete Maßnahmen zur Verbesserung und Stärkung der Versorgung mit Hebammenhilfe einsetzen können. Hierbei kann es sich z.B. um die Errichtung von Vermittlungszentralen, Werbekampagnen oder andere Maßnahmen handeln.

Die zweite Fördersäule zielt darauf ab, die Kommunen unter bestimmten Voraussetzungen bei der Finanzierung defizitärer Geburtshilfestationen an Krankenhäusern im ländlichen Raum zu unterstützen.

Die Mittel zur Hebammenhilfe sollen bereits im Laufe des Jahres 2018 ausgezahlt werden. Auch die zweite Säule betrifft bereits etwaige Defizite des Jahres 2018, die staatlichen Zuschüsse können dann im Jahr 2019 vergeben werden, wenn das jeweilige Defizit feststeht und durch Prüfbestätigung belegt ist.

 

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